19.07.17 - Viele Fäuste und kein Hirn: Wenn es nach dem Taxi-Ruf ginge, sollen Frauen in Zukunft 30 % mehr für das Taxi bezahlen. Im Gegenzug sollen Fahrgäste mit einem Kurzstrecken-winke-winke-Pauschal-oder-nicht-Tarif vollends verwirrt werden. Aber wir wären nicht beim Taxi-Ruf, wenn das schon bescheuert genug wäre: Als Belohnung für die jahrtzehntelange Misswirtschaft möchte man sich vor dem endgültigen Untergang des Gewerbes schnell noch die nächste Tariferhöhung genehmigen. Mehr dazu in Kürze HIER
Allianz des Schreckens: Fachvereinigung und FDP planen Einführung eines Kurzstreckentarifs. Taxifahren soll billiger verramscht werden als die Straßenbahn - das möchte F. Buchholz. Mindestlohn: Etwa 90 % der Bremer Taxifahrer bekommen den Mindestlohn nicht! Das ist das Ergebnis unserer Umfrage, an der 131 Fahrer teilgenommen haben.

Die Interessengemeinschaft stellt sich vor

Unsere Organisation ist die erste Interessenvertretung der angestellten Taxifahrer und selbstfahrenden Taxenunternehmer in Bremen mit 249 Mitgliedern (Stand: November 2015).  

 

Gegründet wurde die IG von Taxifahrern und Taxiunternehmern im April 2012 zum Zwecke der Interessenvertretung gegenüber Taxizentralen, Politik, Verwaltung, Behörden, Institutionen und Medien. Unser Ziele sind die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen für alle im Taxengewerbe Beschäftigten sowie die Verbesserung der Gewerbebedingungen für selbstfahrende Kleinunternehmer.


Dafür möchten aktuelle Sachthemen im Taxengewerbes mit begleiten und gestalten. Wir konzentrieren uns zunächst auf lokale und akut dringliche Probleme, schauen aber ebenso über die Grenzen Bremens hinaus. Wir möchten die Rechte der "prekär Beschäftigten", der Arbeitnehmer und selbstständigen Kleinunternehmer stärken und streben zur Durchsetzung dieser gemeinsamen Interessen eine solidarische, branchenübergreifende und überregionale  Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Berufsverbänden an.

Das Taxigewerbe wird in den kommenden Jahren einige tiefgreifende Umwälzungen (Mindestlohn, Fiskaltaxameter, verstärkte Konkurrenz durch neuartige Mobilitätsdienstleister sowie verändertes Mobilitätsbewußtsein der Kundschaft) durchleben. Deshalb ist eine pragmatische und an der Basis arbeitende Interessenvertretung aller Taxler unverzichtbar.


Urbane Mobilität ist eines der wichtigen Zukunftsthemen in unserer Gesellschaft. Als Teil des ÖPNV ist das Bremer Taxengewerbe mit rund 550 Taxen, 210 Unternehmen sowie ca. 2000 Beschäftigten ein bedeutsamer Arbeitgeber im Dienstleistungssektor von Bremen.

 

Unsere Interessenvertretung ist arbeitnehmernah, überparteilich und wirtschaftlich unabhängig.

 

Wir gestalten die Zukunft im Gewerbe mit!

 

Die IG finanziert sich durch SPENDEN!!

Aktuelle News

09.06.2017

Schattenwirtschaft: So soll das korrupte Taxigewerbe ehrlich werden. Ein neues Taxameter macht es möglich.

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24.01.2017

Das gesamte Bremer Taxengewerbe trauert.

Mit großer Bestürzung haben wir vom Tod unseres Kollegen erfahren, der im Dienst bei einem tragischen Unfall mit dem Taxi in der Nacht vom 21. Januar verstarb.

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17.01.2017

Die Polizei kontrolliert verschärft Taxen in Bremen.

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Die IG ist über die Ergebnisse der Kontrolle nicht überrascht: Schwarzarbeit, die schlechte Umsetzung des Mindestlohns und obendrauf veraltete Fahrzeuge. Die IG sieht die Situation des Gewerbes weiterhin als sehr kritisch an.

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09.12.2016

Großrazzia im Cuxhavener Taxengewerbe: Erhebliche Mengen an Schwarzgeld weiterlesen

29.11.2016

"Billiger als die Straßenbahn"

würde das Taxifahren auf Kurzstrecken in Bremen, wenn es nach Fred Buchholz gehen würde.

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18.11.2016

Interview von Kilometerfresser-TV

Wie Taxi- und Berufskraftfahrer um den Mindestlohn geprellt werden - oder sich prellen lassen.

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15.06.2016

Bremer Bürokratie-Posse: Behörde verschickt nach 30 Jahren Ablehnungsbescheid auf Erteilung einer Taxen-konzession und möchte dafür Gebühren erheben.

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13.05.2016

Wir trauern um unseren alten Weggefährten Rainer Bohle aus der Nachtschicht.

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20.01.2016

Neues Taxigutachten in Köln

Auch Köln muß die Zahl der Taxilizenzen um ganze 250 reduzieren. Einige Fahrer leben nur knapp über der Armutsgrenze.

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sowie hier

28.12.2015

München in Handlungsnot: In München sind zu viele Taxen unterwegs. 41 % der Betriebe arbeiten am Finanzamt und an Sozialversicherungen vorbei.

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08.12.2015

Zu viele Taxen in Bremen

Die Bremer Verkehrsbehörde will die Taxendichte deutlich reduzieren. 150 Taxen sollen verschwinden.

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08.11.2015

Krasser Fehlgriff des Bremer Oberlandesgerichts

'Fahraufträge sind Geschenke' urteilt das OLG in einem grob fragwürdigen Urteil im Streit um Funk-Sanktionen.

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24.04.2015

Düsseldorf: Tariferhöhung & gesetzlicher Mindestlohn

Taxifahrer: „Wir sind zum Betrug gezwungen“ 

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07.01.2015

Gesetz und Wirklichkeit: Mindestlohn mit Schlupflöchern  

Trotz massiver Erhöhung von Fahrpreisen   zahlt   kein   Taxi-

unternehmen in Bremen den gesetzlichen Mindestlohn.

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